Ballaststoffe – 5 Gründe, warum sie deinem Körper guttun!

Ballaststoffe, auch Faserstoffe genannt, gelten schon lange nicht mehr als „Ballast“ für den Körper. Heute weiß man, dass sie sich sogar positiv auf Verdauung, Sättigung, Blutzuckerspiegel u.v.m. auswirken können. In diesem Blogbeitrag erfährst du 5 Gründe, warum es Sinn macht, deine Ballaststoffzufuhr zu steigern.


1 Ballaststoffe machen schlank

Generell werden die unverdaulichen Nahrungsbestandteile in lösliche und unlösliche Ballaststoffe eingeteilt. Lösliche Ballaststoffe „quellen“ bereits im Magen mit viel Flüssigkeit auf, wodurch sie dein Sättigungsgefühl steigern. Da Ballaststoffe weniger Energie liefern als andere Nahrungsmittel, kann sich eine erhöhte Zufuhr positiv auf dein Gewicht auswirken und Heißhungerattacken vorbeugen. 

Beispiele für lösliche Ballaststoffquellen: Obst- und Gemüsesorten (z. B. Apfel, Banane, Artischocke), Hafer, Gerste, Guarkernmehl, Flohsamenschalen, …

WUSSTEST DU? Ballaststoffe kommen ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln vor.iStock

2 Ballaststoffe fördern deine Verdauung

Unlösliche Ballaststoffe hingegen werden fast unverändert über den Stuhl ausgeschieden, dadurch erhöhen sie, genauso wie lösliche Ballaststoffe, Darmbewegung und -volumen. Somit kommt es bei ausreichender Ballaststoffmenge zu einer regelmäßigen Verdauungsleistung und einer Verstopfung kann vorgebeugt werden.

Beispiele für unlösliche Ballaststoffquellen: Hülsenfrüchte (z. B. Bohnen, Linsen), Weizenkleie, Getreidekörner,…

WUSSTEST DU? Laut einer nationalen Verzehrstudie schaffen es 75% der Frauen und 68% der Männer nicht, die täglich empfohlene Ballaststoffmenge von 30 g abzudecken.

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3 Ballaststoffe sind Futter für deine Darmbakterien

Durch die vermehrte Aufnahme von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten gelangen unverdauliche Nahrungsbestandteile in den Dickdarm. Diese Ballaststoffe haben dort eine sehr wertvolle Aufgabe: sie dienen deinen Darmbakterien als Futter! Das wiederum hat zur Folge, dass sich gesundheitsfördernde Darmbakterien in deinem Körper vermehren und wachsen können.

„Der gesunde Darm ist die Wurzel aller Gesundheit“ (Hippokrates)

4 Ballaststoffe schützen dich vor diversen Krankheiten

Einige Studien belegen, dass der tägliche Verzehr von Ballaststoffen das Risiko diverser Erkrankungen wie Adipositas, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2 und Krebserkrankungen senken kann. Die Ursache für die gesundheitsfördernde Wirkung liegt u. a. an der hervorragenden Bindungseigenschaft. Ballaststoffe können Substanzen, die für den Körper in großen Mengen gesundheitsschädlich sind, binden und über den Darm ausscheiden. Dadurch werden wichtige Organe wie Leber und Niere entlastet. 

5 Ballaststoffe können leicht in deinen Speiseplan integriert werden

Die folgende Tabelle zeigt dir, welche Lebensmittel du mit ballastoff-reicheren Alternativen austauschen kannst.

TIPP: Achte bei der Umstellung auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme in Form von Leitungswasser, ungesüßten Kräuter- und Früchtetees sowie stark verdünnten Fruchtsäften.

Balaststoffreiche Lebensmittel

allin PURE Ballaststoffpulver

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (Hrsg.): Leitlinie Kohlenhydrate kompakt – Kohlenhydratzufuhr und Prävention ausgewählter ernährungsmitbedingter Krankheiten. 1. Auflage, Bonn (2011) S. 45

NEU: allin® PURE Ballaststoffpulver

Wenn es dir schwer fällt mit deiner Ernährung auf die empfohlene Menge von 30 g zu kommen, hast du auch die Möglichkeit der Anreicherung. allin® PURE Ballaststoffpulver ist leicht löslich und geschmacksneutral, so dass es sowohl süßen und pikanten Speisen als auch warmen und kalten Getränken zugegeben werden kann.

Sehr gute Verträglichkeit

Das enthaltene Maisdextrin gehört zu den löslichen Ballaststoffen und wird vergleichsweise sehr gut vertragen. Die durchgeführten Studien zeigten eine Verträglichkeit von bis zu 45 g pro Tag bei erwachsenen Männern ohne jegliche Magen-Darm-Beschwerden. 1 Teelöffel (TL) allin® PURE Ballaststoffpulver entspricht 6 g lösliche Ballaststoffe.

Bei weiteren Fragen stehe ich dir jederzeit, auch gerne telefonisch, zur Verfügung:

Patricia Hödlmoser

Patricia Hödlmoser, Diätologin

p.hoedlmoser@allin-protein.com
mobil AT: 0043 676 964 23 75
mobil DE: 0049 176 40 44 68 68

Quellen:

Biesalski, H.: Ernährungsmedizin: Nach dem Curriculum Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer und der DGE. 4. Auflage. Georg Thieme Verlag KG. Stuttgart 2010, S. 74 – 82

DGE aktuell 06/2012: Mehr Ballaststoffe bitte! https://www.dge.de/presse/pm/mehr-ballaststoffe-bitte/ Zugriff am: 25.01.2019

Schulze-Lohmann, P.: Ballaststoffe, Grundlagen – präventives Potenzial – Empfehlungen für die Lebensmittelauswahl. Ernährungsumschau 7/2012, S. 408 - 417

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. Evidenzbasierte Leitlinie: Kohlenhydratzufuhr und Prävention ausgewählter ernährungsmitbedingter Krankheiten. Bonn, Version 2011. https://www.dge.de/wissenschaft/leitlinien/leitlinie-kohlenhydrate/ Zugriff am: 24.01.2019

Guérin-Deremaux L., Pochat M., Reifer C., Wils D., Cho S., Miller L.E.:The soluble fiber NUTRIOSE induces a dose-dependent beneficial impact on satiety over time in humans. Nutr. Res. 31, 2011: S. 665-672.

Pasman W.J., Wils D., Saniez M.H., Kardinaal A.F.: Long term gastro-intestinal tolerance of NUTRIOSE® FB in healthy men. Eur. J. Clin. Nutr. 60(8): 2006: S. 1024-1034.

van den Heuvel E.G., Wils S.D., Pasman W.J., Bakker M., Saniez M.H., Kardinaal A.F.: Short-term digestive tolerance of different doses of NUTRIOSE®FB, a food dextrin, in adult men. Eur. J. Clin. Nutr. 58(7) 2004: S. 1046-1055.