Diabetes mellitus

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Vorbemerkung

Diabetes mellitus, umgangssprachlich auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine chronische Störung des Kohlenhydratstoffwechsels. Die mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate werden in Form von Glukose (Zucker) in die Zelle transportiert, die daraus Energie gewinnen kann. Der menschliche Blutzuckerspiegel wird unter anderem durch Insulin geregelt, ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Insulin senkt den Blutzuckerspiegel, indem es den Glukosedurchtritt in das Zellinnere regelt.

Warum ist ein guter Ernährungsstatus wichtig?

  • Egal ob Diabetes Typ 1 oder Typ 2, die Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung ist eine wichtige Maßnahme, um die Blutzuckerwerte zu verbessern.
  • Vor allem bei Typ 2 - Diabetes kann eine gesunde Ernährung - in Kombination mit körperlicher Betätigung - nicht nur die Blutzuckerwerte der Betroffenen regulieren, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden steigern. So können Spätfolgen vermieden bzw. minimiert werden.
  • Es wird empfohlen zuckerhaltige Getränke, Mehlspeisen, Weißbrot etc. zu reduzieren und bevorzugt Kohlenhydrate durch Vollkornprodukte, Gemüse und Hülsenfrüchte zu sich zu nehmen.
  • Es sollen tierische, gesättigte Fette gegen hochwertige pflanzliche Fette ausgetauscht werden. Sie besitzen einen hohen Anteil an ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die positive Effekte auf den Stoffwechsel haben. Für die warme Küche kann somit Rapsöl, für die kalte Küche (z.B. bei Salatdressings) Leinsamen-, Soja- oder Wallussöl eingesetzt werden.
  • Schlechte Blutzuckerwerte können zu Gefäßveränderungen führen. Die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) empfiehlt für die tägliche Zusammensetzung der Mahlzeiten:
    • die Eiweißzufuhr zwischen 10 - 20 % halten
    • ausreichend Kohlenhydrate verzehren (45 - 60 %)
    • die Fettzufuhr auf 30 - 35 % einschränken
  • Als Orientierung kann hier die Ernährungspyramide dienen. Dabei symbolisiert jeder Baustein der Pyramide eine Portion (Erklärungen zu Portionsgrößen pro Lebensmittelgruppe sind im Link zu finden).
  • Die Eiweißkomponente in der Ernährung von Diabetikern ist wichtig, da Eiweiß für den Muskelaufbau und Muskelerhalt essentiell ist.

Sondersituation: Wundmanagement bei Diabetes

  • Ein vorausschauendes und sorgfältiges Wundmanagement bei Diabetes erfordert ebenso eine eiweißreiche sowie ausgewogene Ernährung.
  • Mangelnde Zellregeneration und verminderter Wundverschluss sind oft Folgen von Eiweißmangel.
  • Besonders beim sogenannten „diabetischen Fuß“ sollte auf eine eiweißreiche, ausgewogene Ernährung geachtet werden.
  • Große Wunden, die sich oft auf den gesamten Unterschenkel ausbreiten können, verstärken den Eiweißmangel durch den Verlust von Eiweiß über die Wunden.
  • Entscheidend ist auch hierbei, ob zusätzlich eine Fehl- und Mangelernährung vorliegt. 
Ist allin® für Diabetiker geeignet?
  • Für Diabetiker geeignet sind:
    • allin® COMPLETE 200 ml/ 28 g Kohlenhydrate (2,3 BE)
      • Vanille, Schokolade, Kaffee, Erdbeere, Banane
    • allin® LIGHT Protein Drink 250 ml/ 7,8 g Kohlenhydrate (0,6 BE)
      • Vanille, Schokolade, Kaffee
    • allin® LIGHT Protein Water 250 ml/ 13 g Kohlenhydrate (1,1 BE)
      • Granatapfel, Maracuja
    • allin® PURE Protein Pulver 10 g/ 0 g Kohlenhydrate (0,0 BE)
    • allin® PRO Muskel Protein Pulver pro Stick 10 g/ 0 g Kohlenhydrate (0,0 BE)
  • Nicht geeignet für Diabetiker sind:
    • allin® COMPLETE Joghurt 250 ml/ 43 g Kohlenhydrate (3,6 BE) sind aufgrund des hohen Fruchtsaftanteils nicht empfehlenswert
      • Johannisbeere & Orange

Berechnet wurden die BE Einheiten auf der Basis: 1 BE = 12g Kohlenhydrate

allin LIGHT PURE PRO



Quellen:

BIESALSKI, H. K. et al.: Ernährungsmedizin. Georg Thieme Verlag. Stuttgart. 2010. S. 502 – 520
Budnowski A., Koller F., Kreuter M., Matal M. Das Frauenernährungsbuch: Gesund, fit und schön ein Leben lang, 1st ed. Wien: Maudrich, 2014.
Hodeck K. und Bahrmann A., Pflegewissen Diabetes. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg, 2014. S. 111-117.
Österreichische Diabetes Gesellschaft (Zugriff 11.08.2016): http://www.oedg.at/patienten/pdf/diabetes_guide_web.pdf
Wascher T.C. und Pongratz R., Zeitbombe Zuckerkrankheit: So entschärfen Sie die Gefahr Diabetes, 1st ed. Wien: MedMedia-Verl. und Mediaservice, 2015. S. 203- 227, 135-151.