allin als isotones Getränk

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Getränke: hypoton, isoton oder hyperton?

Getränke können aufgrund ihrer Konzentration der darin gelösten Teilchen in hypotone, isotone oder hypertone Getränke eingeteilt werden. Als physikalischer Messwert dient die Osmolarität pro Liter (mosmol/l).

Hypoton bzw. hypoosmolar (Osmolarität: < 290 mosmol/l):

  • Flüssigkeiten mit einer geringeren Teilchenkonzentration als im Körperblutplasma sind hypotone Getränke. 
  •  Hypotone Flüssigkeiten mit einer Osmolarität von < 250 mosmol/l sind bei sportlicher Belastung bis zu 60 Minuten geeignet, da sie schnell resorbiert werden und somit der schnellen Flüssigkeitszufuhr dienen. [1,2,5] 
  • Beispiele sind: Wasser, ungezuckerte Tees und zuckerfreie Getränke. [2]
  • isoton bzw. isoosmolar (Osmolarität: ca. 290 mosmol/l):
  • Besteht in einem Getränk die identische Teilchenkonzentration wie im Blutplasma, wird dieses als isotones Getränk bezeichnet. 
  • Damit ist eine ideale Voraussetzung gegeben, dass die Flüssigkeit und die enthaltenen Nährstoffe schnell in die Blutlaufbahn aufgenommen werden können. 
  • Der Vorteil von isotonen Sportgetränken besteht darin, dass diese neben der Flüssigkeitszufuhr auch einen höheren Anteil an Mikro- und Makronährstoffen liefern und dennoch die Resorption nicht verlangsamen. [1,2] 
  • Beispiele für isotone Getränke sind: Sportgetränke oder selbst hergestellte Sportgetränke (siehe Rezepte unten). 
  • Zur optimalen Flüssigkeitsversorgung im Sport eignen sich isotone und leicht hypotone Getränke. [1,2]  

hyperton bzw.  hyperosmolar (Osmolarität: > 290 mosmol/l)

  • Flüssigkeiten, die eine höhere Anzahl an darin gelösten Teilchen aufweisen, als Teilchen im Blutplasma vorhanden sind, werden als hyperton bezeichnet. 

  • Diese hohe Teilchenkonzentration entsteht, wenn in dem Getränk eine große Menge an einfachen Kohlenhydraten (z.B. Traubenzucker) oder Salz enthalten ist. 

  • Werden diese Getränke konsumiert, wird dem Körper eher Flüssigkeit entzogen als zugeführt, da Wasser immer an den Ort der höchsten Teilchenkonzentration wandert. (Praktisches Beispiel: zur Entfeuchtung von Räumen wird Salz aufgestellt). [1,2] 

  • Beispiele für hypertone Getränke sind: zuckerhaltige Limonade, Energydrinks, Fruchtsaft oder Fruchtnektar [2] 

  • Fazit: bei möglichst schneller Aufnahme von hohen Mengen an Nährstoffen, kann eine hypertone Flüssigkeit behilflich sein. 

allin® (verdünnt) als hypotones oder isotones Sportgetränk

allin® one EIWEISS Trinknahrung auf Fruchtsaft-Joghurt-Basis eignet sich Aufgrund ihrer energiereichen Zusammensetzung ideal zum Mischen mit Wasser im Verhältnis 1:2 zu einem isotonen bis leicht hypotonen Sportgetränk.

allin® light PROTEIN Water eignet sich Aufgrund der kalorienarmen Zusammensetzung ideal zum Mischen mit Wasser im Verhältnis 2:1 zu einem isotonen bis leicht hypotonen Sportgetränk.

allin® (unverdünnt) als hypertone Sporternährung

Vor der Belastung kann allin® one EIWEISS Trinknahrung auf Fruchtsaft-Joghurt-Basis als hypertone Zusatznahrung, zur Energieversorgung genutzt werden. 

Die Aufnahme von 1 g Kohlenhydraten pro kg Körpergewicht erhöht den Blutzuckerspiegel und kann die Leistung optimieren. [3]  
Das American College of Sports Medicine (ACSM) empfiehlt während einer intensiven bis mittleren Belastung eine Kohlenhydratzugabe von 0,7 g pro kg Körpergewicht pro Stunde. [4]
allin® one EIWEISS Trinknahrung enthalten schnell verfügbare Kohlenhydrate und erfüllen diese Empfehlung. Sie sind als Kohlenhydrat- und Nährstoffquelle optimal geeignet.

Weitere Rezepte für selbst zubereitete Sportgetränke:

Tipp:
Verwende für die Zubereitung der Getränke eine genaue Waage und einen Messbecher, um die Mengenangaben möglichst genau einhalten zu können.
 
Zubereitung:
Pro Rezept ergibt sich 1 Liter fertiges Getränk mit einer Osmolarität von ca. 250 mosmol/l.
 
Bemerkung:
Um die erwünschte Osmolarität so gut wie möglich zu erreichen, nennen wir bei den Zutaten die Markennamen, da ähnliche Produkte eine unterschiedliche Osmolarität ergeben können. [2]
 


Rezept-Ideen [1,2]:


Tee-Getränk:
- 1 Liter Tee (Früchte- oder Kräutertee)
- 40 g Traubenzucker („Dextropur“ v. Supermarkt, Apotheke)
- 1 g Kochsalz (entspricht ca. einer Messerspitze)
 
Holunder- / Holler-Getränk:
- 60 ml Holunderblütensirup „Clever“ (von Billa, Merkur)
- 940 ml Leitungswasser
- 1 g Kochsalz (entspricht ca. einer Messerspitze)
 
Karottensaft-Getränk:
- 500 ml Bio Karottensaft („Natur pur“ v. Spar)
- 500 ml Leitungswasser
- 1 g Kochsalz (entspricht ca. einer Messerspitze)



Quellen:
[1] Lötsch, B.; Ketzer, M.; Klein, H.: Sportgetränke-Ernährungsphysiologische Betrachtung und praktische Umsetzung. In: Diaetologen. Journal für Ernährungsmanagement und –therapie: Sportgetränk. Sport und Ernährung. 5/2006. Verband der Diaetologen Österreichs. 2006. Wien. S.8-9.
[2] Hütterer, E.: Einsatz von leicht hypotoner Flüssigkeit bei Durchfällen und Resorptionsstörungen. In: Diaetologen. Journal für Ernährungsmanagement und –therapie: Sportgetränk. Sport und Ernährung. 5/2006. Verband der Diaetologen Österreichs. 2006. Wien. S.8-9.
[3] Schek, A.: Top-Leistung im Sport durch bedürfnisgerechte Ernährung. Philippka Sportverlag. Münster. 2005. g.W.   
[4] Konopka, P.: Sporternährung: Leistungsförderung durch bedarfsangepasste und vollwertige Ernährung. BLV Buchverlag GmbH & Co. KG. München. 2009. S. 127, 128   
[5] Wagner, G.; Peil, JM.; Schröder, U.: Trink dich fit. Pala – Verlag. Darmstadt. 1997. g.W.